© Stadtarchiv Achern

Geschichte von Achern

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Obwohl die erste Erwähnung 1095 als „Acchara“ erfolgt, reicht die Gesichte von Achern weiter zurück. Die Präsenz von Römern um 70 n.Chr. wird durch entsprechende Funde belegt: Straßenpflaster, Fundamente eines römischen Guthofes sowie Teile einer Fußbodenheizung.

1095 Erste Erwähnung als „Acchara“ im Schenkungsbuch des Klosters Hirsau (Codex Hirsaugiensis). Graf Berthold von Staufenberg schenkte dem Kloster Hirsau seinen Anteil am Kirchensatz sowie Grundbesitz zu „acchara".
XI Jh Zugehörigkeit zur Grafschaf Ortenau.
Hochmittelalter Zugehörigkeit zu Staufenberger und Zähringen.
1334 Zugehörigkeit zur Markgrafschaft Baden.
1351 Zugehörigkeit zu dem Hochstift Straßburg.
1405 Zugehörigkeit zur Kurpfalz.
1504 Zugehörigkeit zu dem Fürstenturm Fürstenberg.
1551 Zugehörigkeit zu dem Vorderösterreich und war ein Teil der Reichslandvogtei Ortenau.
1495 und 1637 Achern brannte vollständig nieder und war danach einige Jahre unbesiedelt.

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1805 Achern fiel an das spätere Großherzogtum Baden und wurde Sitz eines Amtes.
1808 Acher wurde das Stadtrecht verliehen.
1842 Nach Initiative des badischen Arzt Christian Friedrich Wilhelm Roller wurde eine Heil- und Pflegeanstalt in Illenau erbaut.
1844 Mit Bau der Linie Baden-Baden - Offenburg erhielt Achern einen eigenen Eisenbahnanschluss.
1848 In der Badischen Revolution erlangte die Stadt eine gewisse Bedeutung. Am 2. April 1848 fand im Acherner Gasthaus „zur Hoffnung“ eine Volksversammlung statt, die richtungsweisend für die gesamte badische Revolution wurde.
1877 Gründung einer Höheren Bürgerschule in Achern.
1880 Mit der Gründung eines Rennvereins entwickelte sich in Achern ein richtiger Rennbetrieb. Das Acherner Pferderennen waren auch außer Baden gut bekannt. U.a. Straßburger Offiziere nahmen an den Herrenreiter teil, die in der Zeiten vor dem I. Weltkrieg Ende Juni stattgefunden haben Die Rennwiesen befanden sich auf dem Gelände des heutigen Überlandwerkes.